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Die beispiellose globale Covid-19-Pandemie hat Hunderttausende Menschenleben auf der ganzen Welt gefordert. Angesichts dieser gewaltigen Herausforderung haben die 27 nationalen Gesundheitssysteme der Europäischen Union ihre Anfälligkeit und Schwächen offenbart, aber auch die absolute Notwendigkeit gezeigt, die Entwicklung hin zu mehr europäischer Verantwortlichkeit und Solidarität in Fragen der Gesundheit schneller voranzutreiben. Dazu gehört unter anderem eine besser koordinierte, gemeinsame, gleiche und angemessene medizinische Reaktion in allen Mitgliedsstaaten.

Als Antwort auf die drängenden Forderungen der Sozialdemokratischen Fraktion im Europäischen Parlament und inspiriert von unserem Positionspapier Europäische Gesundheitsunion – Erhöhung der Gesundheitskompetenzen in der EU – Mit Corona umgehen und in die Zukunft blicken hat die Europäische Kommission das ehrgeizige Programm EU4Health (EU für Gesundheit) ins Leben gerufen.

Die Arbeit hat gerade erst begonnen, um die Zusammenarbeit zwischen den Staaten zu verstärken, unsere Gesundheitssysteme belastbarer zu machen, die gerechte und gleichberechtigte Verteilung von Impfstoffen und Behandlungen zu koordinieren, und vor allem den Zugang zu hochwertiger Gesundheitsfürsorge für alle zu gewährleisten.

Daher hat die S&D Fraktion beschlossen, am 1. Dezember um 15.00 Uhr ein Webinar zum Thema ‚Eine starke und integrative Europäische Gesundheitsunion‘ zu organisieren. An der offenen und integrativen Diskussion nehmen hochrangige Rednerinnen und Redner teil, unter anderem die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, die Gesundheitsminister Salvador Illa Roca (Spanien) und Roberto Speranza (Italien) und die schwedische Gesundheitsministerin Lena Hallengren.

Die Debatte wird außerdem bereichert durch Beiträge von Interessengruppen und Bürgerinnen und Bürgern zur Frage, wie eine echte Europäische Gesundheitsunion geschaffen werden kann, wie sie aussehen soll, und was die Befugnisse und Vorteile wären.

Die Vorsitzende der S&D Fraktion, Iratxe García Pérez, sagte dazu:

„Mittlerweile ist allen klar geworden, dass die Europäische Union auf eine Pandemie wie Covid-19 nicht vorbereitet war. In den letzten acht Monaten haben wir bereits eine Menge gelernt, und die Mitgliedsstaaten koordinieren die Reaktion – beispielsweise mit der Beschaffung und Verteilung der Impfstoffe. Wir müssen aber dafür sorgen, dass ein wirksames und gerechtes System geschaffen wird.

Aus diesem Grund hat meine Fraktion schon im vergangenen Mai eine Europäische Gesundheitsunion gefordert. Jetzt liegt ein Vorschlag der Kommission auf dem Tisch, und wir möchten mit Fachleuten und Betroffenen analysieren, wie wir das Beste daraus machen können. Wir wollen sicherstellen, dass es überall in der EU gleichen Zugang zu hochwertiger und bezahlbarer Gesundheitsversorgung gibt, einschließlich der Medikamente und Behandlungen.“

Hier finden Sie das Programm des Webinars, das auf https://www.socialistsanddemocrats.eu/ und Facebook live übertragen wird. Folgen Sie uns auf Twitter und Instagram.

 

 

Mediengalerie

Zugehörige Dokumente

Programme: A strong and inclusive European health programme

S&D Position Paper - A European Health Union. Increasing EU competence in health - coping with COVID19 and looking to the future

Beteiligte Abgeordnete

GARCÍA PÉREZ Iratxe

GARCÍA PÉREZ Iratxe

Vorsitzender / Vorsitzende
Spanien

S&D Pressekontakt

Bernas Jan

BERNAS Jan

Press Officer
Italien

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