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Der Vorsitzende der Sozialdemokratischen Fraktion im Europäischen Parlament, Gianni Pittella, traf den stellvertretenden griechischen Außenminister George Katrougalos, um ausführlich über die aktuelle Lage in Griechenland zu diskutieren.

Im Anschluss an dieses Treffen sagte S&D Fraktionschef Gianni Pittella:

„Wir anerkennen die enormen Anstrengungen und die Opfer, die Griechenland in den letzten Jahren erbracht hat. Wir unterstreichen, dass die zweite Programmüberprüfung unter Achtung der europäischen Normen und des gemeinschaftlichen Besitzstands in den nächsten Tagen abgeschlossen werden muss.

Griechenlands Gläubiger und die EU-Institutionen müssen ein Abkommen akzeptieren, das dem Land helfen wird und Stabilität und Perspektiven gibt.

Wir sind überzeugt, dass die Pattsituation zwischen Griechenland und seinen Gläubigern auch für die Europäische Union kontraproduktiv ist.

Die Forderungen des Internationalen Währungsfonds nach zusätzlichen Maßnahmen, die die griechische Regierung noch vor dem Haushalt 2019 ergreifen soll, sind inakzeptabel und könnten Griechenlands politische Stabilität beeinträchtigen und seine wirtschaftlichen Aussichten beschädigen.“

Gianni Pittella betonte außerdem die grundlegende Bedeutung der Umsetzung radikaler Reformen im Bereich der öffentlichen Verwaltung und der Justiz als Vorbedingungen für ein neues produktives Entwicklungsmodell.

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