Teilen:

Die Verhandlungsführer des Europäischen Parlaments und der nationalen Regierungen einigten sich gestern Nacht auf einen Plan mit dem Namen WiFi4EU, um in öffentlichen Räumen wie Parks, Plätzen und öffentlichen Gebäuden überall in Europa kostenlose WiFi-Verbindungen anzubieten. Durch die Vereinbarung wird die Bereitstellung eines Gesamtbetrags von 120 Millionen Euro gewährleistet, um die Installation hochwertiger WiFi-Anlagen für 6000-8000 Gemeinschaften zu finanzieren.

 

Der sozialdemokratische Verhandlungsführer des Europäischen Parlaments für WiFi4EU, Carlos Zorrinho, sagte dazu:

 

„Alle Europäerinnen und Europäer sollten die Vorteile einer WiFi-Verbindung nutzen können, egal wo sie leben oder wieviel sie verdienen. Diese Vereinbarung bringt uns diesem Ziel einen Schritt näher. Den Zugang zu Hochgeschwindigkeits-Breitbanddiensten durch kostenloses WiFi zu gewährleisten ist der Schlüssel zum Aufbau einer Digitalunion, die niemanden zurücklässt.

Als Pilotprojekt kann WiFi4EU dazu beitragen, die Konnektivität der europäischen Bürgerinnen und Bürger zu steigern. Deshalb ist es wichtig, dieses Projekt von Anfang an richtig zu machen. Letzte Nacht haben wir eine Einigung erzielt, die eine geographische Ausgewogenheit zwischen den und innerhalb der Mitgliedsstaaten gewährleisten, die digitale Einbeziehung fördern und einen Plan für eine europäische digitale Identität erstellen wird.

Langfristig wird WiFi4EU helfen, jedes Dorf und jede Stadt in Europa mit drahtlosem Gratis-Internetzugang in öffentlichen Räumen zu verbinden.“

Beteiligte Abgeordnete

ZORRINHO Carlos

ZORRINHO Carlos

Head of delegation
Mitglied
Portugal

Weiterführende Nachrichten

Pressemitteilung

Die S&D Fraktion fordert bessere Speicherlösungen und strenge Richtlinien für europäische Energieprojekte

Pressemitteilung

Die Industrie der Zukunft soll grün, nachhaltig und sozial sein, schlägt die S&D Fraktion vor

Pressemitteilung

„Wir müssen jetzt handeln, später wird es zu spat sein!“ – S&D Fraktion setzt EU-Institutionen unter Druck, um die Tourismusbranche vor dem Bankrott zu retten