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Die Sozialdemokratische Fraktion im Europäischen Parlament begrüßt die heutige Entscheidung des Parlaments über die Netz- und Informationssicherheit und die Finanzierungsvorschläge der EU-Kommission zur Unterstützung von kleinen Unternehmen im Kampf gegen die Internetkriminalität.

Der sozialdemokratische Fraktionssprecher für die Digitale Union, Josef Weidenholzer, sagte dazu:

„Angriffe auf die Netzsicherheit sind naturgemäß international und grenzübergreifend. Wenn wir sie wirksam bekämpfen wollen, müssen die EU-Mitgliedsstaaten ihre Zusammenarbeit viel stärker koordinieren. Daher begrüßen wir das Ergebnis der heutigen Abstimmung und die gestrigen Kommissionsvorschläge, die genau das anregen. Es ist entscheidend, dass alle grundlegenden Dienstleistungen in der Wirtschaft wie die Sektoren Energie, Verkehr, Banken und Gesundheitsfürsorge sowie die Anbieter wichtiger digitaler Dienste wie Suchmaschinen und Cloud-Computing angemessene Sicherheitsvorkehrungen ergreifen und Vorfälle den nationalen Behörden melden.

Wenn wir die Computer-Kriminalität bekämpfen wollen, müssen wir gewährleisten, dass kleine Unternehmen die erforderliche Hilfe erhalten, um diesen Bedrohungen entgegenzutreten. Wir müssen sicherstellen, dass unsere IT-Netzwerke sicher und belastbar sind und dass unsere Bürgerinnen und Bürger vor Cyber-Angriffen, Identitätsdiebstahl und anderen Arten der Cyber-Kriminalität sicher sind.“

Der Koordinator der S&D Fraktion für diese Richtlinie, Nicola Danti, fügte hinzu:

„Die Annahme der Richtlinie für die Netz- und Informationssicherheit und somit der allerersten EU-Vorschriften in diesem Bereich stellt einen positiven Schritt vorwärts dar, um Sicherheit in Europas digitaler Gesellschaft und Wirtschaft zu garantieren.

Betreiber grundlegender Dienstleistungen und Anbieter von wichtigen digitalen Dienstleistungen werden angemessene Sicherheitsmaßnahmen ergreifen müssen, und die Mitgliedsstaaten werden mit ihnen effizient zusammenarbeiten müssen. Dank all dieser Bestimmungen wird die EU Cyber-Attacken wirksamer entgegentreten können und so helfen, ein sichereres digitales Umfeld für alle Bürger, Verbraucher und Unternehmen zu gewährleisten.“

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