• #EuropeTogether bei der 7. Auflage der Konferenz Call to Europe: ‚Demokratie an erster Stelle!‘

    Jedes Jahr veranstaltet die Europäische Stiftung für Progressive Studien (FEPS) ihre Vorzeigekonferenz Call to Europe, die eine einzigartige, aus mehreren Interessengruppen bestehende Gemeinschaft von progressiven Politikern, Zivilgesellschaft, Hochschulen und Medien zusammenbringt, um auf äußerst interaktive und integrative Art und Weise über Fragen von gemeinsamem Interesse zu diskutieren und konkrete positive und innovative Antworten auf aktuelle europäische Herausforderungen zu erarbeiten.

    Heutzutage haben die Bürgerinnen und Bürger das Gefühl, dass es zu wenig Möglichkeiten gibt, um mit der europäischen Politik zu interagieren und ihre Ansichten zu äußern.

    In diesem Jahr beteiligt sich #EuropeTogether an der 7. Auflage von Call to Europe mit dem Titel ‚Demokratie an erster Stelle!‘ – eine einzigartige Plattform, die die Kluft überbrücken und die Bürger Europa näherbringen will, indem sie als eine progressive Drehscheibe dient, wo jeder seiner Stimme Gehör verschaffen kann.

    Hier können Sie mehr darüber erfahren.

    NIMM AN DER DEBATTE TEIL!


Genau darum geht es bei #EuropeTogether – alle progressiven Kräfte in der EU zu vereinen, damit wir den Menschen näherkommen können und zuhören, was sie zu sagen haben.

Nach einer erfolgreichen Veranstaltung in Tallinn kommt das TOGETHER-Team Ende Juni zurück nach Brüssel, um Menschen zu treffen, die in diesen schweren Zeiten glauben, dass Demokratie die Antwort auf die schwierigsten Fragen Europas ist.

Wir werden uns der Europäischen Stiftung für Progressive Studien (FEPS) bei ihrer 7. Call-to-Europe-Konferenz anschließen, die am 28./29. Juni stattfinden wird.

Das diesjährige Thema lautet ‚Demokratie an erster Stelle‘, und wir freuen uns darauf, all Ihre Gedanken über die Zukunft der europäischen Demokratie zu hören!

 

JETZT ANMELDEN!

Programme - Call to Europe - Democracy First!

DOWNLOAD THE FULL 2 DAY CONFERENCE PROGRAMME HERE 

European democracy is permanently challenged. The institutional set up is still based on the logic of transnational representation. There is little space for citizens to interact with European politics and express their opinions. When, in 1979, the direct elections to the European Parliament were introduced, hopes were dashed, as the expected change did not happen. European citizens see their votes as ‘second order’. They see them as merely used to test ideas and give feedback to the parties in between general elections. Every European election until 2014 saw a declining turnout. Diverse attempts to improve the situation – such as the Treaty of Maastricht that introduced the European Union – were not game changers.

Even worse - at the time the citizens were given a chance to speak up on the quality of democracy and the proposal to establish a European Constitution, the answer given in 2005 in two EEC founding states (France and the Netherlands) was a resounding “no”. Although a pause for reflection and then the Lisbon Treaty were to set Europe off on a new path towards more democracy, it would seem that the old conflicts not only prevailed, but became enhanced.

Tensions between national and EU governing institutions are growing. In recent years, its existence has been exposed, when European Council members were trying not to accept the European Parliament’s nominee for the President of the European Commission.

The fight between the tradition of consensual decision-making and the demand for politicisation of the alternatives, as far as choosing the trajectory for the future of Europe, continues intensively.

The symbol of this was the debate on sustainability of a ‘grand coalition’ in the light of the recent election of the President of the European Parliament. There is continued wrestling between the institutions and citizens. Citizens feel disempowered and subjected to the strategies they would never offer legitimising a mandate for. For example, the popular resistance to austerity policies, which are perceived as coming from the EU, are at the source of a rise in new kinds of Euro-rejectionist attitudes.

Resolving these conflicts will determine the Future of Democracy in Europe and will be at the core of the debate framing the context of the European Elections in 2019. Motivated to anticipate them, and in a direct response to the European Commissions’ White Paper, FEPS intends to use its annual flagship event - Call to Europe VII to debate:

• Democracy First – Rewriting the Rules of the European Economy
• Democracy First – Strengthening Democracy in Europe and in the Member States

Die Tallinn-Erklärung über ein soziales Europa

Die Tallinn-Erklärung über ein soziales Europa

 

Um eine hohe Lebensqualität zu erreichen und für soziale Annäherung nach oben zu sorgen, ist Folgendes erforderlich:

  • In allen Beschäftigungsformen menschenwürdige Arbeitsbedingungen sicherstellen, die jedem Arbeitnehmer und jeder Arbeitnehmerin Zugang zu grundlegenden Arbeits- und Sozialrechten garantieren, welche dem Grundsatz des gleichen Lohns für gleiche Arbeit folgen.
  • Das geschlechtsspezifische Lohngefälle jährlich um 2% verringern, um Gleichbehandlung und Nichtdiskriminierung in der ganzen EU sicherzustellen.
  • Zusätzlich sind Maßnahmen für besondere Zielgruppen wie z.B. Frauenquoten in Unternehmensvorständen auf europäischer Ebene notwendig. Unternehmen sollen Arbeitsteams mit gemischten Altersgruppen einführen.
  • Eine europäische Kindergarantie, die gewährleistet, dass jedes Kind kostenlosen Zugang zu Gesundheitsversorgung, Bildung, Kinderbetreuung, einer menschenwürdigen Unterkunft und angemessener Nahrung hat.
  • Die Achtung und Förderung von Tarifverhandlungen, damit möglichst viele Arbeitnehmer in unserer gesamten Union davon erfasst werden.
  • Eine bessere Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben sicherstellen.
  • Bekämpfung von Einkommensungleichheit und Arbeitslosigkeit mit einem besonderen Schwerpunkt auf Jugendliche, die sich weder in einer Ausbildung befinden noch einen Arbeitsplatz haben.
  • Erhebliche Aufstockung der Finanzmittel für die EU-Jugendgarantie, um mehr und bessere Arbeitsplätze zu schaffen.
  • Ein neuer Schlüsselfaktor wie die Gesundheit muss besser in den politischen Gestaltungsprozess einbezogen werden, einschließlich der Gesundheit am Arbeitsplatz.
  • Die Aufnahme eines sozialen Fortschrittsprotokolls in die Verträge vorbereiten, um ein ausgewogeneres Verhältnis zwischen wirtschaftlichen Freiheiten und sozialen Grundrechten herzustellen. 
  • Einen eigenen Sozialfonds für den Aufbau von Kapazitäten schaffen, insbesondere für die Sozialpartner in den Mitgliedsstaaten, wo dies notwendig ist.
  • Eine europäische Säule der sozialen Rechte, um mit den neuen Trends am Arbeitsmarkt zurechtzukommen, die menschenwürdige Arbeitsbedingungen und Zugang zu Sozialschutz garantiert.

 

Um die demographischen Herausforderungen und die Auswirkungen einer wachsenden digitalen Wirtschaft zu meistern, ist Folgendes notwendig:

  • Neue Wege entwickeln, um die Rechte und die Vertretung der Arbeitnehmer, menschenwürdige Arbeitsbedingungen, fairen Wettbewerb und sozialen Schutz in der „vierten industriellen Revolution“ zu garantieren.
  • Die Übertragbarkeit (Portabilität) der Rechte von Arbeitnehmern, die sich auf dem digitalen EU-Arbeitsmarkt bewegen, organisieren.
  • Kollektivverträge auf Einzelpersonen ausweiten, die in neuen digitalen Arbeitsformen beschäftigt sind.
  • Das Risiko der Fachkräfteabwanderung vermindern, indem Investitionen in Maßnahmen zur Unterstützung der Pendelmigration (die den abwechselnden Aufenthalt im Herkunfts- und Zielland ermöglicht) getätigt werden, und indem man sicherstellt, dass Mobilität nicht das Ergebnis unzureichender Beschäftigungsmöglichkeiten oder mangelhaften Sozialschutzes ist.
  • In aktives Altern investieren und die Voraussetzungen schaffen, damit Menschen, die das Pensionsalter erreichen, sich aussuchen können, ob sie weiter arbeiten und gleichzeitig einen Teil ihrer Rente beziehen wollen, wenn sie weniger als vollzeitlich arbeiten.
  • Investitionen in gleichberechtige und hochwertige Bildung für alle und überall in Europa müssen eine absolute Priorität sein.

 

Um eine nachhaltige Finanzierung der Sozialpolitik zu sichern, ist Folgendes erforderlich:

  • Öffentliche Unterstützung für die Entwicklung von Sektoren mit einem bedeutenden Beschäftigungspotenzial.
  • Bekämpfung der Steuerhinterziehung, um ein ausreichendes Niveau der staatlichen Mittel zu gewährleisten. 
  • Verbreiterung der finanziellen Grundlage der Wohlfahrtssysteme, indem man zu neuen Steuerquellen übergeht.
  • Schaffung von Qualitätsmaßstäben für nationalstaatliche Systeme der Arbeitslosenversicherung.
  • Die staatlichen Arbeitsvermittlungsstellen mit ausreichenden Kapazitäten für direkte Kontakte mit den Unternehmen versorgen.
  • Die EU muss mehr tun, um das Potenzial der Sozialwirtschaft voll auszuschöpfen.
  • Investitionen in grüne Technologien und in die Umwelt.
  • Wir brauchen ein nachhaltiges EU-Budget, zu dem alle Mitgliedsstaaten einen fairen Anteil beisteuern sollten.
  • Die Finanzwirtschaft an die Realwirtschaft ankoppeln durch die Einführung einer Finanztransaktionssteuer.
  • Steuerschlupflöcher in den 28 Mitgliedsstaaten schließen und einen EU-weiten effektiven Mindestkörperschaftssteuersatz einführen.
  • Die Möglichkeit der Einführung eines Grundeinkommens in der EU testen.
  • Bekämpfung von Schwarzarbeit!
  • Information, Beteiligung und gesellschaftlicher Dialog über soziale Rechte sind sehr wichtig!

ERKLÄRUNG ÜBER DIE ZUKUNFT EUROPAS - Unsere Zukunft GEMEINSAM gestalten

ERKLÄRUNG ÜBER DIE ZUKUNFT EUROPAS - Unsere Zukunft GEMEINSAM gestalten


60 Jahre nach den Römischen Verträgen muss die Europäische Union sich als ein mächtiges demokratisches Gebilde behaupten, das Frieden, Freiheit, Sicherheit, nachhaltige Entwicklung und Wohlstand für alle ihre Bürgerinnen und Bürger bringt. Für uns ist dies ein entscheidender Moment, um eine neue positive Zukunft für unsere Union zu gestalten, für Einheit, Zusammenhalt und Offenheit und gegen Spaltungen und neue Mauern zu arbeiten, und um Neoliberalismus, Nationalismus und Populismus zu bekämpfen.

Gemeinsam stehen wir für eine klare Entscheidung:

Eine Europäische Union für gemeinsamen und nachhaltigen Wohlstand!

Wir müssen sicherstellen, dass jeder menschenwürdige Lebens- und Arbeitsbedingungen, angemessenen Sozialschutz und Möglichkeiten zur Verbesserung seines Lebens hat. Europas Arbeits- und Sozialstandards müssen aktualisiert und verstärkt werden, um den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht zu werden. Wir brauchen ein neues Wachstumsmodell mit einer starken europäischen Säule der sozialen Rechte, Programme zur Verringerung der Armut und einen echten europäischen Jugendplan, der in der Lage ist, jeder jungen Person Arbeitsplätze, Qualifikationen, digitale Kompetenz, Gleichbehandlung und mehr Möglichkeiten zu verschaffen, um neue Unternehmen und kreative Ideen zu entwickeln. Die europäischen Jugendlichen müssen außerdem auf allen Ebenen des Entscheidungsprozesses gestärkt werden.

Wir müssen die Konjunktur mit einer starken europäischen Investitionsstrategie stimulieren, die den Schwerpunkt auf nachhaltige Entwicklung, neue Technologien, bessere Arbeitsplätze und stärkere wirtschaftliche und soziale Annäherung nach oben legt. Dafür benötigen wir einen Gemeinschaftshaushalt mit angemessenen Eigenmitteln, um die richtige Finanzierung der Prioritäten der Europäischen Union sowie ein Budget für die Eurozone zu gewährleisten. Außerdem brauchen wir harte Maßnahmen, um gegen Steuerhinterziehung und Steuervermeidung vorzugehen und Sozialdumping zu bekämpfen.

Eine Europäische Union für eine starke Demokratie!

"Wir bekräftigen unser unerschütterliches Bekenntnis zu den grundlegenden europäischen Werten. Die Achtung der Menschenrechte, der Freiheit, der Demokratie und der Rechtsstaatlichkeit sind die Grundprinzipien, auf denen unsere Union basiert, und wir wollen eine Europäische Union, die diese Grundsätze hochhalten und über ihre Grenzen hinaus fördern kann. Wir stehen für ein offenes und tolerantes Europa auf der Grundlage der Gleichheit für alle Menschen, unabhängig von Rasse, Geschlecht, religiösen Überzeugungen oder sexueller Ausrichtung. Die uneingeschränkte Gleichstellung von Frauen und Männern ist ein grundlegendes Prinzip der europäischen Gesellschaft.

Wenn wir eine Europäische Union wollen, die den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gewachsen ist, muss sie tatsächlich in der Lage sein, für Allgemeinwohl zu sorgen, und sie muss auf offene und transparente Weise funktionieren.

Demokratie und Souveränität auf europäischer Ebene sollten Demokratie und Souveränität auf nationalstaatlicher Ebene bereichern. Das erfordert, dass wir Bildung über die Europäische Union erhalten, unsere gemeinsame kulturelle Identität teilen, die Vielfalt der Medien gewährleisten und die Bürgerinnen und Bürger über ihre Rechte informieren. Die europäischen Bürger müssen in die Lage versetzt werden, demokratische Entscheidungen treffen zu können, unter anderem über Europas Prioritäten und über den Präsidenten oder die Präsidentin der EU-Kommission.

Eine Europäische Union für Sicherheit und für den Schutz der Grundrechte!

Wir müssen bessere, nachhaltige Lösungen für Migration und Asyl finden. Wir brauchen mehr Solidarität und bessere Integration. Das bedeutet den Aufbau eines wirklich europäischen Asylsystems, wo die Menschenrechte eingehalten und die Verantwortlichkeiten von allen Mitgliedsstaaten geteilt werden. Flüchtlinge müssen Schutz finden und jede notwendige Unterstützung für ihre gute Integration in die Gesellschaft erhalten. Gleichzeitig müssen wir Europas Außengrenzen sichern und Frieden und Entwicklung in unseren Nachbarländern unterstützen.

Die Europäische Union muss in Bezug auf ihre äußere und innere Sicherheit selbstständiger werden. Europa muss im Bereich Verteidigung und Sicherheit geschlossener handeln, mit mehr Autonomie bei der Verteidigungsfähigkeit und mehr Integration in Bereichen wie gemeinsame Verwaltung von Operationen, Beschaffungswesen und Cybersicherheit. Außerdem müssen wir die Zusammenarbeit zwischen den nationalen Polizeikräften intensivieren und den Informationsaustausch verbessern, um Terrorismus wirksamer zu bekämpfen.

Das Gefühl der Sicherheit hängt aber auch von den allgemeinen Lebensbedingungen, der Achtung der Bürgerrechte und einer Atmosphäre von Toleranz statt Radikalisierung ab. Wir müssen mehr tun, um die sozioökonomische Sicherheit der Europäerinnen und Europäer zu stärken.

Eine Europäische Union für internationale Zusammenarbeit!

In einer Zeit, da einige globale Akteure die multilateralen Grundsätze des internationalen Systems untergraben und nationalistische Tendenzen stärker werden, muss die Europäische Union als Vorreiter der internationalen Zusammenarbeit agieren. Wir müssen uns weiterhin für Frieden, Menschenrechte, die nachhaltigen Entwicklungsziele und die Bekämpfung des Klimawandels einsetzen. Unsere Außenpolitik und unsere Handelspolitik müssen auf diesen Werten und Zielen basieren und sich noch stärker auf Arbeitsstandards, soziale Gerechtigkeit, Steuergerechtigkeit und Umweltschutz konzentrieren. Europäisches Handeln ist von entscheidender Bedeutung, um die Globalisierung umzugestalten.

Die Europäische Union kann in den kommenden Jahrzehnten gedeihen, solange wir Europäer zusammenbleiben und für bessere europäische Lösungen zur Bewältigung unserer gemeinsamen Herausforderungen zusammenarbeiten. Wir brauchen kein Europa à la carte. Wir, das Volk, sind stärker als die Kräfte der Spaltung oder der Angst. Die Mitgliedsstaaten können nur stark sein, wenn die EU stark ist. Rom muss der Zeitpunkt sein, um zu bekräftigen, warum wir geeint sind, und um unsere gemeinsame Entschlossenheit zu zeigen, zusammen eine stärkere Zukunft zu gestalten. Wir müssen auf den Pfad der sozialen Gerechtigkeit und des gemeinsamen Wohlstands zurückkehren. Das ist Europas progressive Entscheidung!

DIGITALE DEKLARATION VON PRAG: GEMEINSAM FÜR JUGENDLICHE, SOZIALE SOLIDARITÄT UND GLEICHBERECHTIGUNG IM DIGITALEN ZEITALTER

Digitale Deklaration von Prag: Gemeinsam für Jugendliche, soziale Solidarität und Gleichberechtigung im digitalen Zeitalter 

Wir errichten eine Europäische Digitalunion für Wachstum, eine bessere Zukunft, neue hochwertige Arbeitsplätze und neue Formen der Solidarität. Eine nachhaltige digitale Wirtschaft sollte:

 

  • Die Leute unterstützen und dazu anregen, elektronischen Handel, digitale Geschäfte und elektronische Dienstleistungen zu entwickeln, die ‚digitale Lösungen‘ für die Menschen und die Gesellschaft in Europa und weltweit  anbieten.
  • Hochwertige Arbeit für alle schaffen – mit einem besonderen Schwerpunkt auf Jugendliche und Frauen – und in hochwertige Arbeitsplätze in digitalen öffentlichen Diensten investieren.
  • In die Entwicklung von Plattformen für digitale Fertigkeiten und digitale Kompetenz, Kreativität, Innovation und ein gutes Arbeitsumfeld investieren.
  • Jungunternehmer unterstützen, um ihnen beim Umgang mit Risiken, beim Zugang zu Finanzmitteln und bei der Vergrößerung europäischer KMU zu helfen.
  • Digitale Infrastrukturen entwickeln und den universellen Zugang zu einem offenen Internet ohne Grenzen fördern.
  • Faire Regeln für die Vergütung für alle Akteure in der digitalen Wirtschaft – Jugendliche, Journalisten, Kreative und Innovative – gewährleisten, damit sie einen gerechten Lebensunterhalt haben können.
  • Neue integrative Technologien für eine datenbasierte Wirtschaft entwickeln und gleichzeitig den eingebauten Schutz der Privatsphäre verbessern, um sicherzustellen, dass offene Datenströme und Big-Data-Anwendungen die Privatheit respektieren.
  • Den Zugang zu Daten einschließlich des Zugangs zu Ergebnissen von Forschung und Wissenschaft öffnen.

 

Die ‚Vierte Industrielle Revolution‘ wird digitale Gewinner und digitale Verlierer hervorbringen. Im europäischen digitalen Arbeitsmarkt sollten wir: 

  • Die Auswirkungen der digitalen Wirtschaft auf die sozialen Sicherungssysteme verringern und Ungleichheiten verhindern.
  • Neue Möglichkeiten entwickeln und organisieren, um die Rechte und die Vertretung der Arbeitnehmer, menschenwürdige Arbeitsbedingungen, fairen Wettbewerb und sozialen Schutz für alle zu garantieren.
  • Den universellen Zugang zu Schulung und Umschulung in digitalen Kenntnissen sicherstellen, um die Voraussetzungen für eine effektive und gleichberechtigte Teilhabe am digitalen Binnenmarkt für alle Bürgerinnen und Bürger – junge und alte, wohlhabende und arme, auf dem Land und in der Stadt – zu schaffen. Die Lehrpläne und die Lehrerausbildung in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik), den digitalen Fertigkeiten und der Programmierung unterstützen.
  • Den Beschäftigungsstatus von Plattform-Arbeitnehmern klären und garantieren, dass daraus keine neue Form von Sozialdumping entsteht. Die Portabilität der Rechte der Arbeitnehmer organisieren, die sich auf dem europäischen digitalen Arbeitsmarkt bewegen.
  • Plattformen für Kollektivverhandlungen im digitalen Sektor schaffen und Tarifverträge auf Einzelpersonen ausweiten, die neuen Beschäftigungsformen nachgehen.
  • Den Bürgern die Wahl zum ‚Ausschalten‘ geben – also jene, die an der digitalen Revolution nicht teilnehmen wollen, unterstützen.
  • Durch eine Überarbeitung der EU-Steuerpolitik fairen Wettbewerb schaffen, Steuerdumping verhindern und Wohlstand verteilen, damit internationale Unternehmen ihren gerechten Anteil zu den nationalen Steuern und Gebühren in den Ländern beitragen, wo sie tätig sind, und Europas Wirtschafts- und Sozialmodell finanzieren.

 

Um für die digitale Gleichberechtigung für alle zu kämpfen und den Schutz der Verbraucherrechte im digitalen Markt zu garantieren, sollten wir: 

  • Erschwingliche und zugängliche Verbindungen für alle auf lokaler und regionaler Ebene und in der ganzen EU bereitstellen und dies mit einer digitalen EU-Kohäsionspolitik finanzieren.
  • Die digitale Bürgerschaft, einschließlich der E-Demokratie und der digitalen Bürgerkunde, auf lokaler, nationaler und europäischer Ebene fördern.
  • Für alle Bürger einschließlich Menschen mit Behinderungen, Arbeitsloser und Migranten Anreize schaffen, um die Vorteile der digitalen Gesellschaft zu nutzen.
  • Mehr elektronische Behördendienste für alle zur Verfügung stellen.
  • Sicherstellen, dass alle Nutzer – ungeachtet des Alters, des Geschlechts, der Geschlechtsidentität, der sexuellen Ausrichtung, einer Behinderung, des Landes oder der wirtschaftlichen Lage – im Internet gleich gut geschützt sind, einschließlich des Schutzes vor Belästigung.
  • Gewährleisten, dass Anbieter und Nutzer von sozialen Netzwerken die Grundwerte einschließlich der Rechtsstaatlichkeit respektieren.
  • Bei Auslandsaufenthalten die Portabilität von rechtmäßig erworbenen Inhalten und Roam-like-at-home (Telefonieren ohne Roaminggebühren) garantieren.
  • Die Entwicklung von Technologien (3D-Druck, Robotertechnik und künstliche Intelligenz) unterstützen, die den Menschen nützen können.
  • Sicherstellen, dass die digitale Technologie allen Bürgern hilft, miteinander zu kommunizieren und sich zu vernetzen, damit die Stimmen aller Bürger gehört werden.

 

 Digitale Politiken müssen Europa zusammenbringen!

GEMEINSAM DEKLARATION

GEMEINSAM – Eine neue Richtung für ein progressives Europa – Steh‘ auf für unsere Zukunft! 
 
Die Europäische Union steht an einem Scheideweg. Brexit ist nur die letzte in einer langen Reihe von Krisen, die das europäische Projekt erheblich geschwächt haben. Jetzt ist das Überleben der Europäischen Union in Gefahr. Entweder akzeptieren wir den Niedergang Europas oder wir verändern dieses Europa, um es großartiger zu machen. 
 
Um die Union stärker zu machen, brauchen wir eine neue Richtung für Europa. 
 
Die Europäische Union muss ganz dringend mit neuen Ideen reformiert werden, und die progressiven Kräfte haben die Pflicht, in diesem Kampf für den Wandel die Führungsrolle zu übernehmen.

Das erfordert neue Einsichten und politische Kreativität, denn wir können uns nicht auf die Antworten der Vergangenheit beschränken, während Europa sich verändert. 
 
Um dies zu tun, müssen wir zusammenarbeiten: Gemeinsam – Together. Nur so können wir die ganze Energie unserer Bürgerinnen und Bürger nutzen. 
 
Wir starten eine neue Reise für Europa. Eine Reise, bei der jede Stimme helfen kann, die Zukunft der europäischen Politik zu gestalten. Eine Reise zu einem gerechteren, nachhaltigen Europa mit mehr Gleichberechtigung. Ein globales Europa, das fähig ist, sich globalen Herausforderungen zu stellen und sie zu bewältigen.
 
Gemeinsam ist mehr als ein politisches Versprechen: Es bedeutet, unsere Bürgerinnen und Bürger in den Aufbau einer fortschrittlichen Europäischen Union einzubeziehen. In den nächsten 18 Monaten werden wir Veranstaltungen in der ganzen EU abhalten, um die Bürger zu ermutigen, an dieser neuen Richtung für Europa mitzuwirken. 
 
„Niemand ist eine Insel, in sich selbst vollständig“. Nur Gemeinsam können wir den Status quo erschüttern und für ein progressives Europa eintreten. Die Reise hat begonnen. Machen Sie mit! 

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